Gibt es in der Welt des antiken Silbers einen Graubereich zwischen rein „echt“ und knallhart „gefälscht“? Auf jeden Fall. In unserem neuesten Blog tauchen wir in die faszinierende Geschichte von Quasipunzzen ein: inoffizielle Silberstempel, die von Silberschmieden selbst geschlagen wurden, um das Vertrauen ihrer Kunden zu gewinnen.
Anhand dieses Blogs entschlüsseln wir die Motive hinter diesen besonderen Punzierungen. Während Fantasiepunzen im 19. Jahrhundert vor allem dazu dienten, Silberwaren ein „romantisches und aufregendes“ Aussehen zu verleihen, hatten Quasipunzen ein ganz anderes, praktisches Ziel: das Bieten lokaler Sicherheit.
Was erfahren Sie in diesem Blog?
- Der Unterschied zwischen echt, gefälscht und quasi: Warum eine Quasipunze keine bewusste Fälschung ist, sondern vielmehr ein Zeichen von Ehre und Zuverlässigkeit.
- Die Flucht vor den Zünften: Wie Dorf- und Regionalmeister (wie in den Groninger Ommelanden) den strengen und kostspieligen Zunftzwang in den Städten umgingen.
-
Zehn historische Beispiele: Eine Reise durch die gesamten Niederlande anhand von einzigartigen Silberstempeln:
- Vom geheimnisvollen 'Fischlein von Visvliet' aus dem Jahr 1664...
- ...bis hin zu den Dorf- und Stadtikonen aus Gorredijk, Ameland, Appingedam und verschiedenen brabantischen und gelderländischen Städten.
Sind Sie neugierig, wie Punzen früher verwendet wurden, um den Verbraucher zu schützen und wie Schmiede geschickt auf den Markt reagierten?
Mit Dank an Peter de Reijke
